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1115 gebrochene beine



1115 gebrochene beine

fantasieren von Post-Europa und dem Ende der Welt, beschwören Geister, flirten mit dem Inventar, den Wände, Decken und Fußböden, feiern Krisenrituale, Spektralität, bieten sich der höchstentwickelsten KI dar, fühlen den Bass und die Höhen und zelebrieren die hauntedness der RUINE.
 
Sounds. Lichter. Kostüme. Gesang. Gongs.

27.Januar 2018
START 19h   >>>  ENDE 21h




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RUINE2

Weiter wie bei Teil1 - raus aus dem Sumpf, rein in den Sumpf mit neuen Gästen. Zur Erinnerung nochmal die zentralen Leitmotive: weder erschöpfende Beschreibung und Analyse der gegenwärtigen Bedingungen anstellen, noch die kommende Apokalypse und das damit einhergehende Spektakel abfeiern wollen; längerfristigen Kontext bereitstellen, um in den Ruinen herumzuflanieren und zu trippen; sich gemeinsam auf Distanz zum Gegebenen bringen. Diesmal weniger abstrakt und mehr rein ins konkrete Material:


7.Oktober 11-18h Fun Palace mit Karaoke, 3D-Scanning-Action, KidsActionMalwand u.v.a.m.
22.Oktober 16h Hans-Christian Dany Warum tragen alle in diesem Sommer ein Levi´s Logo-T-Shirt?
04.November 16h Jakob Jakobsen The Art of negating the institution. A talk on the Antiuniversity of London and other problematic institutions
 
18.November 20h Screening von Filmen mit/über Terence McKenna (''the Timothy Leary of the 90's'')
  01.-03.Dezember Workshop nach Anmeldung

RUINE2 wird finanziert und unterstützt vom Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover




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2.1 7.Oktober 11-18h Fun Palace nach Joan Littlewood und Cedric Price: Choose what you want to do – or watch someone else doing it. Learn how to handle tools, paint, babies, machinery, or just listen to your favourite tune. Dance, talk or be lifted up to where you can see how other people make things work. Sit out over space with a drink and tune in to what's happening elsewhere in the city. Try starting a riot or beginning a painting – or just lie back and stare at the sky. (Littlewood&Price 1961) Diesmal mit PrincAnimateur, Karaoke, Lightshow, 3D-Scanning-Action mit Mitra Wakil & Fabian Hesse, SparringStation, GymnasticTools, KidsActionMalwand, Kuchen, Kaffee, Suppe, Drinks, Parade u.v.a.m.
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2.2 22.Oktober 16h Gespräch mit Hans-Christian Dany Warum tragen alle in diesem Sommer ein Levi´s Logo-T-Shirt? Sollte der Kapitalismus wirklich femininer geworden sein oder genauer, der neue Mädchen-Junge sich so herausputzen, wie es bisher nur vom jungen Mädchen erwartet wurde. Warum wird die in den Ruinen getragene Mode dann trotzdem immer uniformer? Überlegungen zu den jüngeren Kollektionen von Babe, Alpha Industries, Supreme, Vetements, Proper Gang, Off White, CdG, Bless oder Balenciaga.
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2.3 04.November 16h Vortrag und Gespräch mit Jakob Jakobsen The Art of negating the institution. A talk on the Antiuniversity of London and other problematic institutions.
A lecture on anti-pedagogy as learning strategy with examples from the Antiuniversity of London, Copenhagen Free University, and Hospital Prison University Archive.
antihistory.org
copenhagenfreeuniversity.dk hospitalprisonuniversity.net
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2.4 18.November 20h Screening von Filmen mit/über Terence McKenna
Terence McKenna was an ethnobotanist, mystic, psychonaut, lecturer, philosopher and shamanic explorer of the realm of psychedelic states. He spoke and wrote about a variety of subjects, including metaphysics, alchemy, language, culture, technology, and the theoretical origins of human consciousness. He has been described by some as being "so far out, nobody knows what he's talking about", and by others as "the most innovative thinker of our times".
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2.5 01.-03.Dezember Workshop
Workshop zu u.a. kollektiven Subjektivitäten und Organisationsformen, artifices, die eigene Verwicklung in gegenwärtige Ökonomien, Riots und was dann? und anderen Formfragen, weitere Themen können gerne mitgebracht werden. Anmeldung und Terminfindung bitte hier
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intercity europa muss sterben


Magazintreffen

Sonntag 3.September 2017
15h -17h

InterCity 1
vs.
EUROPA MUSS STERBEN #5

Heftkritik, Hintergründe, Kuchen,
  Pläne, alte und neue Ausgaben







ruine1


RUINE1
Mai/Juni 2017





Es ist eine merkwürdige Welt. Und sie scheint an allen Ecken und Enden zu bröckeln, einzureissen, zu zerfallen und sich aufzulösen. Mithin stehen dem allgegenwärtigen bling-bling der fancy Oberflächen auf der anderen Seite ebensoviele Ruinen gegenüber. Aber Ruinen sind seltsame Agenten. Sie kommen a) aus der Vergangenheit, weisen aber in die Zukunft, gewähren b) in ihren Brüchen und Rissen anderem Wissen und anderen Formen Unterschlupf, negieren c) das Totalisierende des theoriereinen Denkens, priviligieren d) stattdessen das Patchwork, das Fragment, die Bricolage und üben e) ausreichend existenziellen Druck aus, sich improvisierend organisieren zu müssen und auf diejenigen Dinge zu konzentrieren, die man wirklich kultivieren will. Es ließe sich mit ihrer Hilfe also vielleicht sogar an etwas anderes als das allseits beschworene Alternativlose, das aufgedrehte Business oder den autoritär-reaktionären Rückzug heranreichen.




Es soll in RUINE nun aber weder darum gehen, sich einer erschöpfenden Beschreibung und Analyse der gegenwärtigen Bedingungen zu widmen, noch die kommende Apokalypse und das damit einhergehende Spektakel abzufeiern – beides ist ohnehin lange schon viel zu alltäglich. Vielmehr könnte RUINE einen langerfristigen Kontext bereitstellen, um hier und da ein wenig wildernd, sich selber verunsichernd und exzessiv in den entstehenden Ruinen herumzuflanieren und zu trippen. Idealerweise ließe es sich so auf einen breaking point zusteuern, von dem aus es möglich wird, sich gemeinsam auf Distanz zum Gegebenen zu bringen und jenseits von dessen Vorgaben zu entwerfen und zu agieren. Natürlich ohne dabei die eigene Verstricktheit und die damit, manche würden sagen, immer nur relative Autonomie gänzlich aus dem Blick zu verlieren.

In RUINE1 werden demgemäß erstmal einige Gespräche, Präsentationen, Ausflüge und ein Workshop stattfinden, um ein erstes Terrain aus Ruinen, Technologie, dem ehemaligen Expogelände, dem Ihmezentrum, Selbstorganisation und Architektur zu erkunden. Sebastian Stein wird am 27.Mai ab 19h über das Ende der Welt, Ruinen als Modus und einige Ideen und Wünsche zu der Reihe sprechen, Mitra Wakil und Fabian Hesse reflecten am 7.Juni ab 19h ihre practice durch das 3D additivist cookbook, graben antike, numerische Vermessungstechniken aus und verlieren sich und die Gäste bei einem dérive mit 3D Scannern und am 18. Juni ab 16 h wird Bettina Vismann in dem Vortrag “relationale Ruinen” die Beziehung von Konstruktion und Ruine erörtern, um materielle Bedingungen gegenwärtiger Ruinen zu diskutieren. Der Workshop (mit Julian Warner und Steffen Zillig) findet vom 2. bis 4.Juni statt und endet mit einer Präsentation am 4.Juni ab 16h: wir können uns Texte und Filme zu Afropessimismus, Entfremdung, trap, Selbstorganisation, Zukunft, #WASTUN?, Survival und anderem anschauen, aber auch kurzfristig umentscheiden, was uns beschäftigen soll. Es wäre schön, wenn daraus eine längerfristige Austausch-/Lesegruppe entstehen würde. Außerdem finden zwei Ausflüge statt: am 3.Juni um 15h zum Ihme-Zentrum und am 10.Juni um 15h zum ehemaligen Expogelände.



RUINE1 war zu Gast bei adad - Project Space und wurde freundlichst unterstützt vom
Kulturbüro der
Landeshauptstadt Hannover
















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im Ihme-Zentrum, Hannover
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